Es gibt Briefe, die man nie abschickt — und doch jeden Tag aufs Neue beginnt, im Kopf, im Halbschlaf, zwischen zwei Tassen Kaffee. Der Regen zeichnet Linien ans Fenster.
J
Das stille Zimmer
von J. Hartmann
Die Stille hat hier eine Farbe. Ein helles Grau, das sich auf die Dinge legt und sie behutsam aus der Zeit hebt. Wer eintritt, vergisst die Wege, die draußen liegen.
A
Über das Warten
von Anonym
Warten ist keine passive Handlung. Es ist die Kunst, anwesend zu bleiben, während nichts geschieht — und doch alles, was kommen könnte, schon in der Luft liegt.